Der Jahreskreis

In der Zeit in der es noch keine elektrischen Lichter und künstliche Zeiten gab, beuzeugten unsere Vorfahren den Wechsel der Jahreszeiten durch ihre Beobachtung der natürlichen Welt. Sie bauten aus großen Steinen bestehende Strukturen, wie Stonehenge oder den Chaco Canyon, die die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen erkennen ließen. Sie schufen Kunstwerke wie die Große Göttin „Venus von Laussel“ die ihr Verständnis für den Zusammenhang zwischen der Mondzyklen und den Menstruationszyklen einer Frau ausdrückt.


Sowohl die Sonnen- und auch die Mondzyklen lehrten unsere Vorfahren, dass sich das ganze Leben in einem Kreis bewegt.


So können wir uns erinnern, dass das Sonnenjahr einstmals von den Menschen in zwei Hauptbereiche aufgeteilt wurde: Winter und Sommer, in denen die Qualitäten dunkel und hell, kalt und heiß, Erholung und Arbeit schwingen.


Erst später wurde es in Viertel bzw. die vier Jahreszeiten, so wie wir sie kennen, aufgeteilt.


Im Jahreskreis liegen sich die Wintersonnenwende (längste Nacht, kürzester Tag) und die Sommersonnenwende (längster Tag, kürzeste Nacht) gegenüber.*


Auf den anderen Seiten des Kreises sind die Tagundnachtgleichen, Frühling und Herbst, wenn die Tage und Nächte gleich lang sind


Unsere keltischen Vorfahren ging noch einen Schritt weiter und teilten jedes Quartal in zwei Teile, so dass wir ein achtfaches Rad des Jahres haben. Die vier heiligen Tage (Feiertage) zwischen den vier Hauptjahreszeiten sind: 1./2. Februar Imbolc oder Lichtmess; 1. Mai Beltane oder 1. Maifeiertag, 1. August Lughnasa oder Lammas und 1. November Samhain oder Halloween.


Jeder der acht heiligen Tage läutet eine neue "Strömung" ein, die Veränderungen in der natürlichen Welt anzeigt. Mit jedem dieser heiligen Tage und dessen Strömungen sind bestimmte Mythen, Traditionen und Zeremonien verbunden. Viele heidnische und vorchristliche Praktiken wurden nach der Ausbreitung des Christentums in den liturgischen Kalender aufgenommen. Einstige göttlich-heilige-Tage wurden zu weltlichen „gewöhnlichen“ Feiertagen. Zum Beispiel das keltische Fest Imbolc wurde in der Kirche zu Mariä Licht und wurde für uns alltäglich.


Die heiligen Tage sind folgende:

 

Imbolc ( Lichtmess , Brigid Tag ) 01. bis 02. Februar
Wir beachten die Veränderung der immer länger hell bleibenden Tage vom Winter zum Frühjahr. Frühe Triebe und Blüten erscheinen , neue Lämmer werden geboren . Eine Zeit der Reinigung und Initiation.

 

hier findest du Informationen zu Imbolc

 

Frühlings-Tagundnachtgleiche ( Ostara ) 20. bis 22. März
Tage und Nächte sind gleich lang, wobei die Tage länger werden. Wir feiern die Auferstehung und die Fruchtbarkeit der Erde.

 

Beltane ( Mai, Floralia ) 1. Mai
Wir feiern die heilige Sexualität als Frühling der sich zum sich zum Sommer hinwendet, mit Maibaum und Girlanden aus Blumen und Grün.

 

Sommer-Sonnenwende ( Litha , Mittsommer ) 20. bis 22. Juni
Wir feiern den Höhepunkt der Sonne am längsten Tag sowie die kürzeste Nacht des Jahres.


Lammas ( Lughnasa , Loafmass) 1. bis 02. August
Wir erhalten die ersten Früchte der Ernte, der Sommer wandelt sich langsam zum Herbst . Eine Zeit der Opfer.

 

Herbst-Tagundnachtgleiche ( Mabon ) 20. bis 22.September
Der Tag und die Nacht sind gleich lang , wobei die Nächte nun wieder länger werden. Wir versammeln uns in der Ernte und treffen Vorbereitungen für den Winter.

 

Samhain ( Halloween, Allerseelen ) 1. November
Wir ehren unsere geliebten Toten. Der als Herbst weicht dem Winter, wir sind am Ende der Ernte und kehren nach Innen.

 

Wintersonnenwende ( Yule , Midwinter ) 20. bis 22. Dezember.

Wir feiern die Rückkehr der Sonne am kürzesten Tag und der längsten Nacht des Jahres.

 

In dieser jeweils 4-wöchigen Online-Begleitung "Folge dem Jahreskreislauf", folgen wir dem Rad des Jahres als eine Art Meditation über den Kreislauf des Lebens.

 

 

Wir verbringen viel Zeit in der Natur und lernen direkt von Mutter Erde.. Wir experimentieren mit unserer Kreativität, und wir verbringen Zeit mit der inneren, mystischen Bedeutungen der einzelnen Strömungen/Energien und Jahreszeit um sie zu betrachten und erkunden.

 

Jeder der Kurse beginnt ein oder zwei Wochen vor dem heiligen Tag. In dieser Zeit verändern sich die Energien in Vorbereitung auf die nächste Jahreszeit. Jeder dieser heiligen Tage ist ein Tor, eine Schwelle, eine kaum wahrnehmbare Zeit, in der man sagt, dass es einen Riss gibt, eine Öffnung zwischen den Welten. Es wird gesagt, dass die Energie der Jahreszeiten am stärksten drei Tage vor und drei Tage nach dem Fest selber sind. Ich habe für mich festgestellt, dass das stimmt.

 

 

 

Diese Schwellen geben uns die Möglichkeit, zwischen die Welten zu schlüpfen, um uns bis zur göttlichen Führung zu öffnen um in die tiefe Weisheit der jahreszeitlich, verschiedenen Energien zu tauchen.

 

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